Wagenbeleuchtung Platine


Die Innenbeleuchtung bei Drehgestell-Wagen (besonders die üblichen wie z.B. Silberlinge) ist relativ einfach.

Naja...einfach....es hat etwas Zeit gekostet die richtige Ansteuerung der LED's zu finden, damit nichts mehr flackert und der Einbau nicht zu schwierig wird.

Als Radschleifer nehme ich geätzte Fertigteile aus 0,05mm Federbronze. Die passen perfekt und sind leicht einzubauen.

Um die LED's bei schwankender Spannung gleich hell zu haben, benutze ich einen LED-Treiber. Zur Pufferung werden GoldCap-Kondensatoren benutzt. Dadurch bleibt die Beleuchtung sehr lange noch an, auch wenn der Zug mal im Bahnhof steht. Sieht echt cool aus. Die Platine passt ungekürzt in die üblichen, langen Drehgestellwagen. Für kürzere Wagen kann die Platine einfach abgelängt werden. Kürzeste Länge mit 3 LEDs ist 42mm. Die Beleuchtung kann an Gleich- und Wechselstrom, sowie Digitalstrom von 6 bis 16 Volt betrieben werden. Es können kalt- oder warmeisse LEDs verwendet werden, je nach Wunsch.

 

Natürlich kann ich auch die Beleuchtung inkl. Schlusslicht mit einem Funktionsdecoder ergänzen. Dann kann diese über die Zentrale ein- und ausgeschaltet werden und zusätzlich noch gedimmt werden. Die Pufferung erfolgt dann direkt am Decoder über die SUSI-Schnittstelle mit Kerko's.



Ich entnehme auch gleich das Gewicht im Wagen. Durch die Platine wird das Gewicht wieder erhöht und die Radschleifer "bremsen" den Wagen auch etwas.



Wer zusätzlich noch rote Schlusslichter haben möchte (die allerdings immer an sind bei mir, da geschobene Züge mir einfach zu viel Kummer bereiten), kann diese an der Platine mit betrieben. Einfach in Reihe einen 330 Ohm Widerstand mit der roten LED an die Platine löten (da, wo die anderen LED's aufgelötet sind)